Angriff auf Syrien: Die militärische Seite

Erschienen am Samstag, 14. April 2018 um 16:42 Uhr - GMT

Der gemeinsame Angriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens auf syrische Militäreinrichtungen als Reaktion auf einen vermuteten Chemiewaffeneinsatz Syriens vor einer Woche wird vor allem unter politischen Gesichtspunkten debattiert (die wesentlichen Aussagen dazu hier). Deshalb hier ergänzend ein Blick auf die militärische Seite, wenn auch die Angaben in Details voneinander abweichen. Die Angriffe mit mehr als 100 Marschflugkörpern galten drei Einrichtungen in Syrien, die dem Chemiewaffenprogramm des Landes zugerechnet werden: Ein Forschungszentrum in Damaskus und zwei vermutete Lagerstätten für chemische Waffen. Neben bereits länger eingeführten Waffensystemen der USA, Großbritanniens und Frankreichs kamen dabei auch zwei neue Waffensysteme erstmals zum scharfen Einsatz: Die USA setzen von B1-Lancer-Bombern die luftgestützten Marschflugkörper Joint Air-to-Surface Standoff Missile (JASSM) ein; Frankreich nutzte erstmals die Marineversion des Scalp-Marschflugkörpers, die Missile de Croisière Naval (MdCN) von Bord der Fregatte Languedoc der Aquitaine-Klasse. Die Angaben zu den insgesamt eingesetzten Kräften stammen im Wesedntlichen vom Direktor des U.S. Joint Staff, Generalleutnant Kenneth McKenzie, bei einem Briefing des Pentagon (bislang noch kein Transkript verfügbar; Berichte aus dem Briefing hier und hier): • USA: Aus dem Roten Meer feuerte der Kreuzer Monterey 30 und der Zerstörer Laboon sieben Tomahawk-Marschflugkörper ab. Aus dem Norden des Arabischen...
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