Digital HackBacks? Eine Sache für die nächste Bundesregierung

Erschienen am Mittwoch, 08. November 2017 um 12:43 Uhr - GMT

Der Jahresbericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland ist zwar interessant, aber im Regelfall kein Thema für Augen geradeaus!: Die Sicherheit der Informationstechnik, auch bei kritischen Infrastrukturen, und deren Schutz im Inland ist keine Aufgabe der Verteidigungspolitik oder der Bundeswehr. Aber natürlich gibt es Schnittstellen zur (Landes)Verteidigung – und deshalb habe ich mir die Vorstellung des Berichts mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Arne Schönbohm, dem Präsidenten des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), am (heutigen) Mittwoch unter einem ganz bestimmten Aspekt angehört: Wie ist der Stand der Dinge beim Thema digitale Gegenangriffe, auch als Hack back bezeichnet? Der Innenminister und CDU-Politiker de Maizière machte deutlich, dass er unverändert diese aktive Abwehr für nötig hält, also einen Gegenangriff zur digitalen Selbstverteidigung, der am Ende ja auch einen Server außerhalb Deutschlands betreffen könnte. Aber, da war er genau so deutlich, diese Haltung der bisherigen – und derzeit geschäftsführenden – Bundesregierung bedeute natürlich noch lange nicht, dass auch eine künftige Koalitionsregierung das so sehen werde. De Maizière vermied deshalb sorgfältig (weitgehend) eine Festlegung: Er halte es zwar für richtig, einen digitalen Angriff vor Ort zu beenden, aber darüber müsse in den Sondierungs- und möglichen Koalitionsgesprächen von CDU, CSU, FDP und Grünen eben noch gesprochen...
zum weiterlesen und kommentieren auf AugenGeradeAus.net klicken Sie jetzt bitte hier.

Projekt Strassenmusik: Unterstützen Sie echte Journalisten
Presse Nachrichten - aktuell in den Tag!

Kommentare

Sie haben etwas zu sagen?