DroneWatch: US-Armee stoppt DJI-Drohnen – Bundeswehr kennt keine Probleme

Erschienen am Dienstag, 08. August 2017 um 13:21 Uhr - GMT

Neben ihren militärischen unbemannten Flugsystemen nutzen die Streitkräfte mehrerer Länder auch immer öfter kostengünstige handelsübliche Kleindrohnen – zum Beispiel die US-Armee oder die niederländische Marine, aber auch die Bundeswehr. Die U.S. Army hat nun die Nutzung dieser Drohnen des Herstellers DJI untersagt, aus Sicherheitsgründen, wie US-Medien bereits in der vergangenen Woche berichteten. Die Bundeswehr fliegt ihre Systeme dieses Typs vorerst weiter.Die Anweisung der U.S. Army vom 2. August wurde zuerst auf der Fachseite sUASnews bekannt, die auch eine Kopie des Schreibens veröffentlichte:   Kernsatz: Due to increased awareness of cyber vulnerabilities associated with DJI products, it is directed that the U.S. Army halt use of all DJI products. Die Erkenntnisse, die zu dieser Entscheidung geführt haben, gehen aus dem Schreiben nicht hervor. Deshalb ist auch unklar, ob ein möglicher Grund ist, dass DJI eine chinesische Firma ist. Die Deutsche Marine setzt Drohnen von DJI in der Operation Sophia im Mittelmeer vor der libyschen Küste ein: Derzeit von Bord des Tenders Rhein aus werden sie genutzt, um Flüchtlingsboote von oben zu überwachen, ehe eine Aufnahme von in Seenot geratenen Personen stattfindet. Sofortinitiative Seegestützte Aufklärung aus der Luft im Rahmen Friendly Approach (SALiRFA ) heißt das Projekt, das Ende vergangenen Jahres angeschoben wurde. Wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am (heutigen) Dienstag auf Anfrage von...
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