USA suchen neue Afghanistan-Strategie: Vom McCain-Ansatz bis Blackwater

Erschienen am Donnerstag, 10. August 2017 um 16:21 Uhr - GMT

Seit geraumer Zeit ringen die USA um eine neue Strategie für ihren Einsatz in Afghanistan. Dass es bislang keine gibt, scheint nur zum Teil mit dem Verhalten von US-Präsident Donald Trump zu tun zu haben – aus der Sicht des fernen Europa ist auch so verwirrend genug, wie die Debatte läuft. Am (heutigen) Donnerstag legte der republikanische Senator John McCain, Vorsitzender des Streitkräfteausschusses im Senat, einen eigenen Strategievorschlag vor, der als Anhang an das Haushaltsgesetz für die Streitkräfte beschlossen werden soll. Der Chef der berüchtigten Sicherheitsfirma Blackwater lobbyiert für eine Privatisierung des Konflikts am Hindukusch. Und die Streitkräfte haben auf ihre Forderungen nach mehr Soldaten für den Einsatz bislang keine Antwort bekommen. Das ist alles recht unübersichtlich; auffällig ist allerdings aus europäischer (und deutscher) Sicht eines: In allen Vorschlägen und Überlegungen tauchen die Begriffe Verbündete oder NATO noch nicht einmal auf. Und das, obwohl die NATO unverändert – mit einem US-General an der Spitze – die Federführung in der Resolute Support Mission in Afghanistan hat. Die Vermutung liegt nahe, dass die Allianz und die Alliierten da kaum eine maßgebliche Rolle spielen. Zum Versuch einer Übersicht, erst mal als Materialsammlung: Zunächst der aktuelle Vorschlag McCains, der vor allem ein stärkeres zivil-militärisches Vorgehen vorsieht. Von seiner Webseite: U.S. Senator John McCain (R-AZ), Chairman of the...
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